Kommunionvorbereitung 2014/2015

Kommunionvorbereitung 2014/2015 in der Pfarrgemeinde St. Michael und Paulus nun doch ohne Beteiligung der Kolpingsfamilie

Nach dem im vergangenen Kurs das Projekt „KoKoKa“ (Kolping-Kommunion-Katechese) nicht zustande gekommen war und Ich angekündigt hatte im Kurs 2014/2015 einen erneuten Anlauf zu starten, beteiligt sich die Kolpingsfamilie nun doch nicht am nächsten Kursangebot.

 

Was hat nun zu dieser Entscheidung geführt? In unserer Kolpingsfamilie ist einiges in Umbruch. Es sind Veränderungen eingetreten, denen Rechnung getragen werden muss. Der Präses unserer Kolpingsfamilie, Peter Jansen, hat am vergangenen Samstag für das Amt des Diözesanpräses im Kolpingwerk Diözesanverband Köln kandidiert und ist auch gewählt worden. Über die Kandidatur und die mögliche Wahl in dieses Amt wurden wir als Vorstand schon sehr früh in Kenntnis gesetzt, waren aber in einer gewissen Abwartehaltung verblieben.

Olaf Pettau Geistlicher Leiter
Olaf Pettau Geistlicher Leiter

Der Klausurtag am 26. April 2014, den wir vom Vorstand der Kolpingsfamilie unter das Thema „Zukunftsperspektiven für unsere Kolpingarbeit“ gestellt hatten, brachte dann ein etwas anderes Ergebnis als erwartet zutage. Begleitet wurden wir an diesem Tag von zwei Referentinnen des Kolpingwerks Köln. Hier möchte ich jetzt auch nur das Ergebnis aus dem Bereich benennen, der unmittelbar mit der KoKoKa in Zusammenhang steht.

 

Wie eingangs erwähnt, hat das Kolpingwerk im Diözesanverband Köln einen neuen Diözesanpräses. Dieser ist Präses unserer Kolpingsfamilie und wird nicht mehr alle Aufgaben in seinem Tätigkeitsfeld wie bislang erfüllen können. Für mich als Geistlicher Leiter unserer Kolpingsfamilie ist es jetzt wichtig, die Arbeit unseres Präses mehr als zuvor zu unterstützen. Auf dem Klausurtag ist mir nahegelegt worden, die KoKoKa noch für einen EKO-Kurs auszusetzen. Ich bin in dieser Entscheidung noch einen Schritt weiter gegangen und pausiere nun einen Kurs lang komplett und stehe somit der Gemeinde in der kommenden Kommunionvorbereitung nicht zur Verfügung.

Diese Entscheidung ist mir persönlich sehr nahe gegangen und war im Nachhinein noch mit sehr vielen Emotionen verbunden, weil ich sehr leidenschaftlich und mit viel Freude in den vergangenen 4 Kursen mitgearbeitet habe. Die Entscheidung ist aber keine gegen, sondern für die KoKoKa. Jetzt ist es meine Aufgabe die Kolping-Kommunion-Katechese auf sichere Füße zu stellen, Mitarbeiter zu finden und dann im Kurs 2015/2016 durch zu starten.

 

Ich sehe hier nach wie vor, eine große Chance für uns als Kolpingsfamilie Familien zu erreichen und es bleibt weiterhin ein total spannendes Betätigungsfeld, in dem ich arbeiten möchte.

 

Bleibt auch abzuwarten, ob das Pastoralteam es noch wünscht, dass wir uns weiterhin, wenn auch mit Verzögerung in diesem Bereich mit einbringen.

 

Olaf Pettau

 

Geistlicher Leiter für die Kolpingsfamilie Velbert